Vegane Eiweißshakes

Vegane Eiweißshakes

Für Vegetarierer oder Veganer ist es normalerweise kein Problem ist, den eigenen Proteinbedarf mit abwechslungsreicher Ernährung zu decken, sei es mit Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse, Tofu und andere Sojaprodukten.

Wenn man aber intensiv Sport treibt, speziell Kraftsport, erhöht sich auch der eigene Eiweißbedarf. Hier kann man mit veganen Eiweißshakes als Nahrungsergänzung nachhelfen.

Aber welche vegane Eiweißshakes gibt es und was sind ihre Eigenschaften?


UPDATE: Hier gehts zu einer selbst erstellten Übersichtsseite zum Thema „Vegane Eiweißshakes“


Vegane Eiweißshakes als gesunde Alternative

Für mich als Kraftsportler habe ich einen Bedarf von ca. 2g Eiweiß pro Kg Körpergewicht und nicht immer schaffe ich es, das Essen so zu kombinieren, dass ich meinen Bedarf erreiche (Bei mir wären das ca. 165g Eiweiß pro Tag). Eine Liste mit den 10 besten Eiweißquellen für Veganer findet ihr hier.

In dem Fall kann man erwägen, ob man mit einem Eiweißshake nachhelfen will.

Vegane Eiweißshakes gibt es aus verschiedenen Rohstoffen, so dass man auch bei Unverträglichkeit oder Allergien eine Alternative findet, um alle essentiellen Aminosäuren abzudecken. Die verschiedenen Pulversorten haben einen sehr geringen Anteil an Fett und Kohlenhydraten.

Sojaprotein

Sojaprotein* ist meistens die erste Wahl für alle Veganer. Hierbei handelt es sich beim Sojaprotein um ein pflanzliches Protein, welches aus der Soja-Pflanze beziehungsweise der Sojabohne gewonnen wird.

Es hat eine biologische Wertigkeit von ca. 84 und eine nahezu perfektes Aminosäurenprofil. Es enthält alle neun essenziellen Aminosäuren, die der menschliche Organismus nicht selbst synthetisieren kann.

Sojaprotein weist generell einen sehr niedrigen Fett- und Kohlenhydratanteil auf. Dadurch ist es sehr gut verträglich. Sojaprotein wird dementsprechend genau wie Whey Protein entweder direkt nach dem Training oder früh morgens eingenommen.

Aktuell gibt es ein Angebot auf  Bio Vegan Sojaprotein von PURYA. Schaut mal hier* vorbei.

Eigenschaften von Sojaprotein:

  • Gute biologische Wertigkeit (ca. 84)
  • Für Veganer bestens geeignet
  • Geringer Fett- und Kohlenhydratanteil
  • Relativ schnelle Resorption
  • Empfohlener Einsatz: nach dem Training und/oder nach dem Aufstehen

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Erbsenprotein

Das aus gelben Erbsen (auch Schälerbsen genannt) gewonnene vegane Protein hat eine biologische Wertigekeit von ca. 54. Erbsenprotein* enthält zudem mit 8,7% eine große Menge an Arginin und ist reich an der essenziellen Aminosäure “Lysin” und der nicht-essenziellen Aminosäure Glutamin.

Kombiniert man Erbsenprotein* mit z.b Reisprotein (etwa 30:70), so erhält man eine starke biologische Wertigkeit. Beide Proteine – Erbsenprotein und Reisprotein – ergänzen sich perfekt, da das Reisprotein die Aminosäuren Cystein und Methionin enthält. Das Aminosäureprofil beider Proteine ist deshalb so annähernd vollständig wie das des bekannten Molkeproteins.

Hier findet man einen interessanten Beitrag mit weiteren Hintergrundinformationen über Erbsenprotein.

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Reisprotein

Für Reisprotein* wird Gentechnik freier, gekeimter Naturreis verwendet und der Proteingehalt liegt bei ca. 80%.

Das rein pflanzliche Reisprotein enthält insgesamt 18 Aminosäuren – inklusive aller für den Menschen essentiellen Aminosäuren. Das Fermentationsverfahren sorgt für eine leichte Verwertbarkeit des Proteins und ist ideal für Menschen geeignet, die ein geschwächtes Verdauungssystem vorweisen.

Weitere Informationen über Reisprotein:

Reisprotein – DAS pflanzliche Proteinpulver für Sportler, Allergiker und Veganer

Hanfprotein

Das Hanfprotein* wird aus der Hanfpflanze gewonnen Hanf stammt aus der industriellen Herstellung. Dadurch hat das Hanfprotein nur eine kleine und unbedeutende Menge (<1%) des Tetrahydrocannabinol (THC). Psychoaktive Wirkung treten nicht ein. Hanfprotein ist zudem Glutenfrei und von daher sehr gut für eine glutenfreie Ernährung geeignet.

Hanfprotein* ist ein sehr guter Lieferant von Protein mit allen essentiellen Aminosäuren in einem Verhältnis, das dem der „kompletten“ Proteinlieferanten wie Fleisch, Milch und Ei gleicht. Die in dem Hanfprotein enthaltene Hanfsamen sind reich an den essentiellen Fettsäuren Omega-6 und Omega-3. Außerdem ist es randvoll mit Enzymen, Vitaminen, Mineralstoffen und anderen verdauungsfördernden Stoffen.

Hanfsamen sind reich an essentiellen Nährstoffen, wie Chlorophyll, Kalium, Magnesium, Schwefel, Phytosterole, Beta-Karotin, Calcium, Ballaststoffe, Ascorbinsäure (Vitamin C), Eisen, Kalium, Phosphor, Riboflavin, Niacin und Thiamin.

Eigenschaften von Hanfprotein:

  • Glutenfrei
  • Reich an Omega-6 und Omega-3
  • Für Veganer bestens geeignet
  • Hohe biologische Wertigkeit
  • Gute Ballaststoffquelle

Hier findet ihr noch ausführlichere Informationen über Hanfprotein.

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Vegane Eiweißshakes selbst machen

Möchtest du dir einen veganen Eiweißshake selbst machen, brauchst du nicht viele Zutaten. Wichtige Bestandteile sind zum Beispiel:

  • Sojajoghurt
  • Obst (frisch oder aus der Tiefkühltruhe)
  • Sojamilch
  • Haferflocken
  • 20-30g von den oben genannten veganen Protein
  • evtl. für den Geschmack ein paar Tropfen von den FlavDrops

Hier findest du ein super Beispiel für einen leckeren veganen Eiweißshake!

Fazit und meine persönliche Empfehlung

Wie ihr sehen könnt, gibt es für Vegetarier und Veganer sehr gute Alternativen zu dem herkömmlichen Whey-Protein. Kombiniert man verschiedene vegane Eiweißshakes, so erhält man auch hier eine starke biologische Wertigkeit (also wie gut das Eiweiß vom Körper aufgenommen wird). Um das zu erreichen nutze ich seit kurzem das vegane Eiweißpulver „Vegan Blend“ von Myprotein. In diesem Proteinpulver habe eine Kombination aus Hanf-, Reis- und Erbsenprotein und somit eine optimale biologische Wertigkeit. Damit die Shakes noch ein wenig Geschmack bekommen, empfehle ich die FlavDrops.

Weitere interessante Artikel und Seiten zu diesem Thema:

Welches vegane Protein ist euer Favorit ? Mixt ihr verschiedene Proteine um die biologische Wertigkeit zu erhöhen?


 

Kommentare

Kommentare

7 Responses

  1. Ich würde euch noch das Protein von Wundermittel Premium Supplements empfehlen.
    Ihr Protein „Protein Meets Carbs“ besteht aus Erbse, Hanf und Leinsamenprotein. Trotz der Kohlenhydrate hat es 60g Protein auf 100g

  2. Kennt Ihr unsere Shakes schon? http://www.martha-powerfood.com
    Vegane Protein-Shakes ohne Soja, ohne tierische Stoffe und ohne chemische Zusätze und Aromen. Unsere Shakes bestehen zum Großteil aus Erbsenprotein, Hanfprotein bzw. Sonnenblumenprotein.

  3. Eva sagt:

    Ich kenne auch noch ein super Mehrkomponenten Proteinpulver von Nutri-Plus. Das heißt Shape & Shake vegan.
    Ist aus Soja, Erbsen und Weizenprotein. Gibt’s in vielen Geschmacksrichtungen.
    Lieben Gruß
    Eva

  4. Sonja sagt:

    Nutri-Plus Shape & Shake Vegan Cappuccino !!!!!
    Zum Backen nehme ich das neutrale.

  1. 11. November 2014

    […] oft schon seinen täglichen Eiweißbedarf. Sportler können als Nahrungsergänzung zusätzlich auf vegane Eiweißshakes […]

  2. 24. November 2014

    […] Vegan Blend von Myprotein ist, wie der Name schon vermuten lässt, ein veganer Eiweißshake. Es besteht also aus rein pflanzlichen Proteinen und enthält folgende […]

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